Fotograf im Winterschlaf?

Der Sommer ist vorbei und mit jedem Tag, den das Jahr nun weiter seinem Ende entgegen schreitet, werden die Tage trüber, das Wetter schlechter, die Temperaturen niedriger und die Sonnenstunden weniger. So kommt es dazu, dass ich des Öfteren zu Hause sitze und mich frage, wie ich denn meinem Hobby frönen könnte, ohne mich direkt mindestens einem der genannten widrigen Umstände aussetzen zu müssen.

Eine erste plausible Lösung: Drinnen fotografieren!… Nun ja. Das war bisher nicht so mein Ding. 

Gott sei Dank habe ich auch in diesem Jahr zig-hundert Mal so viele  Fotos geschossen, als ich selbst auf Anhieb überblicken kann oder hier zur Schau gestellt habe. Ein Blick in den Lightroom-Katalog verspricht daher einige Überraschungen, da so manches Bild, das zu einem früheren Zeitpunkt durch das Raster fiel, nun auf einmal interessant wirkt.

Aber auch kleine Veränderungen an Bildern fördern neue Stimmungen zu Tage. Vielen meiner Fotos habe ich daher nachträglich eine andere Ausrichtung verpasst, indem ich sie ein wenig zurechtdrehte. Warum sollte auch immer der Horizont das Maß der korrekten Perspektive sein? Gerade Weitwinkelaufnahmen wirken oftmals um einiges imposanter, wenn man die Eyecatcher gekonnt in Szene setzt dreht. Ich bin selbst erstaunt, wie sehr sich im Nachhinein die Ausdrucksstärke einiger Fotos durch einen solch kleinen Eingriff verändern lässt.

 

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