Ornithogalum dubium

 

Ornithogalum dubium

… Jede Menge Recherchearbeit hat es mich, den wohl botanisch am schlechtesten gebildeten Menschen auf der ganzen Welt, gekostet, den Namen dieser Blume herauszufinden. Eben aufgrund meiner großen Bildungslücke auf diesem Gebiet spare ich mir jede weitere Auswertung der botanischen Belange dieser Fotos. Viel lieber möchte ich mal wieder ein paar Worte darüber verlieren, wie die Fotos entstanden sind.

Die schönen Formen der Blüten und der stechende Kontrast zwischen ihrem Orange und dem Grün der Blätter und der Knospe haben mich veranlasst, etwas mit einem entfesselten Blitz und meinem Makroobjektiv, welches ich bisher noch garnicht als solches benutzt hatte, herum zu experimentieren. Zu erst brauchte ich einen Hintergrund, welcher den Bildern möglichst wenig ihrer Stimmung nehmen sollte. Unerwarteterweise fand ich genau diesen vor einem Spiegel. Eigentlich hatte ich erwartet grässliche Reflexionen meines Blitzes hervorzurufen, auch wenn ich selbstverständlich nicht direkt in den Spiegel hineingeblitzt habe. Letztendlich stellte sich aber das Gegenteil heraus.

Den Blitz positionierte ich mehrfach neu, um den Fotos die nach meinen Vorstellungen bestmögliche Stimmung zu verleihen. Anfänglich blitzte ich, wie es das Lehrbuch vorschreibt, artig von oben, ungefähr im 45°-Winkel zu meiner Position. Das letzte der drei gezeigten Bilder entstand unter ebendiesen Bedingungen. Danach schraubte ich meinen Yongnuo 568EX einen guten halben Meter nach unten und blitzte nun schräg nach oben. Die Ergebnisse sind in Bild 1 und 2 zu sehen. Mir persönlich gefallen, auch unter Kenntnis der weiterhin entstandenen, aber unveröffentlichten Fotos, Aufnahmen mit niedriger Blitzstellung besser. Ich vermute, der Grund hierfür liegt darin, dass ich beim Blitzen von schräg oben genau der natürlichen Wuchsrichtung einer Blüte entgegenblitze und so selbst im entfesselten Fall nur wenige Schatten entstehen. Positioniert man die Lichtquelle hingegen unterhalb der Blüten, zeichnen sich Schatten der eigenen Blütenblätter ab. Da diese zudem sehr lichtdurchlässig sind, entstehen schöne Helligkeitsverläufe zwischen schattigen, durchscheinenden und direkt beleuchteten Teilen der Blüte.

Infos zum Foto
  • Zeitpunkt der Aufnahme: 17:37, am 22. Januar 2013
  • Kamera: Nikon D5000
  • Objektiv: Nikon AF Micro Nikkor 105mm 1:2,8
  • ISO: 200
  • Blende: f/16.0
  • Belichtungsdauer: 1/50s
  • Brennweite: 105mm
  • Weitere genutzte Ausrüstung: Blitz Yongnuo 568EX
  • Nachbearbeitung: Korrekturen an Belichtung und Kontrast

 

Infos zum Foto
  • Zeitpunkt der Aufnahme: 17:38, am 22. Januar 2013
  • Kamera: Nikon D5000
  • Objektiv: Nikon AF Micro Nikkor 105mm 1:2,8
  • ISO: 200
  • Blende: f/16.0
  • Belichtungsdauer: 1/50s
  • Brennweite: 105mm
  • Weitere genutzte Ausrüstung: Blitz Yongnuo 568EX
  • Nachbearbeitung: Korrekturen an Belichtung und Kontrast

 

Infos zum Foto
  • Zeitpunkt der Aufnahme: 17:24, am 22. Januar 2013
  • Kamera: Nikon D5000
  • Objektiv: Nikon AF Micro Nikkor 105mm 1:2,8
  • ISO: 200
  • Blende: f/10.0
  • Belichtungsdauer: 1/60s
  • Brennweite: 105mm
  • Weitere genutzte Ausrüstung: Blitz Yongnuo 568EX
  • Nachbearbeitung: Korrekturen an Belichtung und Kontrast

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.